SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.10.2018
Trigon - 30 Jahre Traumzeit
16.10.2018
Soft Machine - Hidden Details
15.10.2018
Sherpa - Tigris & Euphrates
14.10.2018
Hokr - Klid V Bezčasí
The Flaming Lips - Clouds Taste Metallic
Seventh Wonder - Tiara
Bi Kyo Ran - Anthology vol.1
Sanguine Hum - Now We Have Power
13.10.2018
DRH - Thin Ice
Various Artists - Hamtai! - Hommage à la musique de Christian Vander
ALU - Die Vertreibung der Zeit (1980-1986)
Riverside - Wasteland
12.10.2018
Datashock - Kräuter der Provinz
Rotor - Sechs
Gösta Berlings Saga - ET EX
11.10.2018
Dream Theater - When dream and day reunite (Official bootleg)
Dan Caine - Cascades
Crippled Black Phoenix - A Love Of Shared Disasters
ARCHIV
STATISTIK
24969 Rezensionen zu 17122 Alben von 6671 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Saga (Kan.)

Steel Umbrellas

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994 (Re-Issue 2015 durch EAR Music / Edel)
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 3.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Ian Crichton guitar
Jim Crichton bass
Jim Gilmour keyboards
Michael Sadler vocals
Steve Negus drums, percussion

Gastmusiker

Paula Mattioli backing vocals
Stu Saddoris backing vocals
Fred White backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Why Not 4:17
2. (You Were) Never Alone 4:27
3. Bet On This 3:53
4. Shake That Tree 4:17
5. Password Pirate - access code - password pirate 3:35
6. I Walk With You 4:02
7. Push It 3:01
8. Steamroller 4:12
9. Say Goodbye To Hollywood 4:33
10. Feed the Fire 4:09
11. I Walk With You (live) 3:12
12. On My Way (Live in Hamburg 2015)   (bonus track 2015 edition) 5:15
13. On The Loose (Live in Hamburg 2015)   (bonus track 2015 edition) 4:34
Gesamtlaufzeit53:27


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 3)


Nach dem recht gelungenen Reunion-Album The Security of Illusion aus dem Jahr 1993 gab es ein Jahr später einen herben Rückschlag in Form von Steel Umbrellas. Als alter Saga-Fan war ich ziemlich enttäuscht, daß eine Band von solchem Format diesen indiskutablen Müll abliefert. Das Album wabert zwischen seichten, langweiligen Popsongs und anspruchslosen Rocksongs hin und her. Es gibt nicht einen einzigen auch nur halbwegs akzeptablen Song auf dieser Scheibe. Das nenne ich wirklich eine stramme Leistung ein Album mit 100% Langeweile zu kreieren! Irgendwo las ich mal in einem Interview mit Michael Sadler, dieses Album sei von Polydor verlangt worden und Saga war gezwungen Musik die für Werbezwecke gedacht war auf Platte zu bringen (fragt sich nur welcher Mist damit beworben werden sollte). Einzelne Stücke zu besprechen macht wirklich keinen Sinn, denn sie sind austauschbar, belanglos und nicht mehr Platz in den wundervollen Babyblauen Seiten wert.

Anspieltipp(s): Feed The Fire (anhören, kotzen, CD an einen "guten" Freund verschenken;
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 3/15

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Machen wir es kurz.

Ein langweiliges, uninspiriertes und dünnes Album, das meinetwegen einen roten Faden hat, in welchem sich Sadler und Konsorten aber innerhalb von 40 langen Minuten derart verheddern, dass man froh ist, als sie endlich stillhalten.

Und mit Prog hat das auch nichts mehr zu tun. Braucht niemand.

Ach ja: welches Auto soll man da kaufen?

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.7.2003
Letzte Änderung: 19.7.2003
Wertung: 2/15
Finger weg!

Zum Seitenanfang

Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 3 von 3)


Steel Umbrellas gilt bei Kennern als das wahrscheinlich schwächste Album, das die Band Saga je veröffentlicht hat. Auch auf diesen Seiten kommt das Album nicht wirklich gut weg. Ich bin kein besonderer Kenner der Band (obwohl ich einiges von ihnen kenne) und finde die Musik dieses Albums ebenfalls nicht wirklich Prog-relevant. Betrachtet man das Album aber rein objektiv, so finde ich es gar nicht so schlimm, wie meine Vorredner es machen.

Im Zuge der Wiederveröffentlichung der Saga Alben von 1989 bis 2007 durch EarMusic kommt eben auch Steel Umbrellas zu neuen Ehren und nun auch in seiner Gänze an meine Ohren. Verpackt im netten Digipack, mit Textbooklet und diversen zusätzlichen Notizen, macht das Album rein äußerlich doch eine nette Figur. Und wenn Sonntagnachmittag der Nicht-Prog-affine Besuch naht, dann empfehle ich Steel Umbrellas. Das Album tut wahrlich niemandem weh, außer man hat hohe Prog Ansprüche und man verlangt sonstwas von der Band. Saga haben mit diesem Werk Pop gemacht. Popmusik, die besser ist als vieles, das tagtäglich auf den besten Sendern, die nur den besten Mix spielen und sowieso unverbesterlich [sic!] sind, läuft. Popmusik, die den Progger in dir aber mal so richtig nerven wird – aber echt jetzt: Waren Saga jemals wirklich, also ich meine nicht nur grenzwertig, nein WIRKLICH, PROG? Meiner Meinung nach nein. Aber darüber lässt sich trefflich streiten.

Den Popappeal der Band hat man hier auf ein Wesentliches reduziert. Kitsch, Belanglosigkeit; ist es nicht immer, aber durchaus in einigen Songs. Nicht einmal Pop-Rock ist es, was da aus den Lautsprechern tönt, außer vielleicht beim Opener. Das kann verstörend sein, wenn man den Saga Backkatalog kennt. Ohne dieses Wissen ist es einfach nur Popmusik, die durchaus ihre Berechtigung hat. Und so ist Steel Umbrellas sicherlich nichts Weltbewegendes, aber Pest oder Cholera ist es auch nicht. So bleibt der Sonntagnachmittagbesuch noch ein wenig, man führt anregende Gespräche und vergisst darüber hinaus, dass Saga ja auch deutlich besser können. Und die Welt ist nicht besser geworden, aber halt in Ordnung.

Als nette Dreingabe gibt es zwei weitere Livetracks vom Konzert in Hamburg, welches auf allen Remasters verteilt ist. "On My Way" und "On The Loose" sind sicherlich gut und solide gespielt. Ich bleib aber dabei: Sie vermitteln nicht die Live-Power eines Saga Konzertes und werden sicherlich nicht die Verkaufszahlen anheben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.11.2015
Letzte Änderung: 10.11.2015
Wertung: 6/15
als Pop betrachtet sogar eher 1-2 mehr

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saga (Kan.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Saga 12.50 4
1979 Images At Twilight 11.67 3
1980 Silent Knight 10.20 5
1981 Worlds Apart 8.50 2
1982 In Transit 14.00 2
1983 Heads Or Tales 8.50 2
1985 Behaviour 8.00 2
1987 Wildest Dreams 5.00 2
1989 The Beginner's Guide To Throwing Shapes 10.25 4
1991 Gotta Love It 10.00 1
1993 The Security of Illusion 8.00 3
1995 Generation 13 12.00 5
1997 Phase One 12.00 2
1997 Pleasure & the Pain 3.00 1
1998 Detours 12.00 1
1999 Full Circle 10.75 4
2001 House Of Cards 10.75 4
2003 Marathon 8.25 4
2004 All Areas - Live In Bonn 2002 (Limited Edition) (DVD) 6.00 2
2004 Network 12.00 2
2005 The Chapters Live 11.00 1
2006 Trust 11.00 2
2006 It's Your Life (Single) 6.00 1
2007 Worlds Apart Revisited (DVD) 13.00 2
2007 10,000 Days 10.00 2
2007 Worlds Apart Revisited 11.00 3
2009 Contact 11.00 1
2009 Contact (DVD) 7.50 2
2009 The Human Condition 10.00 1
2011 Heads or tales Live 9.00 1
2012 20/20 12.00 1
2013 Spin It Again! Live in Munich (DVD) 11.00 1
2014 Sagacity 9.00 2
2017 The Polydor Legacy - 1
2018 So Good So Far - Live at Rock of Ages - 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum