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Neal Morse

So Many Roads (Live In Europe)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009 (16.11.2009)
Besonderheiten/Stil: live; RetroProg
Label: Radiant Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse Vocals, Keyboards, Guitars
Elisa Krijgsman Guitars, Vocals
Henk Doest Keyboards
Wilco van Esschoten Bass,Guitar, Vocals
Jessica Koomen Vocals, Keyboards, Percussion
Collin Leijenaar Drums, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. At The End Of The Day 16.49
2. Leviathan 6.47
3. The Way Home 5.03
4. Author Of Confusion / I'm The Guy 14.12
5. That Crutch 3.46
6. We All Need Some Light 4.24
7. Lifeline 12.39
Gesamtlaufzeit63:40
Disc 2
1. Question Mark Medley 31.17
2. Help Me 12.13
3. Testimedley 35.02
Gesamtlaufzeit78:32
Disc 3
1. Walking On the Wind 9.33
2. So Many Roads 30.16
3. Stranger In Your Soul / Bridge Across Forever 31.08
Gesamtlaufzeit70:57


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Dass Neal Morse seinen Fans genügend musikalisches Futter und vor allem zu jeder Tour gleich noch ein entsprechendes Album liefert, ist man ja bereits gewohnt. Doch mit dem 3-fach Live-Album „So many roads“ wagt er sich nun mit 13 Songs auf mehr als 210 Minuten an der kompletten Vollbedienung und bietet einen sehr umfangreichen und überaus ausgiebigen Überblick über seine musikalische Karriere, die alle Stationen ab dem Jahr 1995 von Spock’s Beard, Transatlantic bis hin zu seinem Solomaterial abdeckt.

Mitgeschnitten wurde „So many roads“ an mehreren Abenden auf der letzten „Lifeline“ Europatour, wobei Neal Morse dieses Mal ausschließlich von holländischen Musikern unterstützt wird, er also komplett auf seine sonstigen amerikanischen Partner/Kollegen Randy George und Mike Portnoy verzichtet. Während die erste CD vor allem von kürzeren Songs von „Lifeline“ dominiert wird, angereichert u.a. durch „At the end of the day“ aus der Spock’s Beard Ära, sowie Transatlantics „We all need some light“, bekommt man auf den anderen beiden CDs die komplette Longsongbedienung.

So werden hier vor allem epische Medleys geboten, wie u.a. über halbstündige Zusammenschnitte der Alben „?“ und „Testimony“, aber auch „Walking on the wind“ (Spock’s Beard), „Stranger in your soul / Bridge across forever“ (Transatlantic). Dabei wird vor allem eines augenscheinlich. Selbst wenn hier nur teilweise Ausschnitte von Alben bzw. Songs zusammengefügt werden, so funktionieren diese trotzdem, was man nun als Kritik oder Vorteil des Setzkasten-artigen Kompositionsstils von Neal Morse betrachten kann.

Zudem ist seine Begleitband sicherlich spieltechnisch sehr gut und mittlerweile ebenfalls gut aufeinander eingespielt, ganz an die Qualität der Originalaufnahmen bzw. Studioversionen kommen sie jedoch nicht immer heran. Dafür spricht die lebendige, scheinbar nicht nachbearbeitete Liveatmosphäre und ansteckende Spielfreude.

Letztendlich werden vor allem die Fans von Neal Morse bei dieser Veröffentlichung zugreifen, die hier wirklich sehr viel Musik für ihr Geld bekommen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.4.2013
Letzte Änderung: 10.4.2013
Wertung: 10/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Ich bin nicht begeistert. "So Many Roads" bietet den üblichen, vergnüglichen Retroprog, den wir von Neal Morse kennen, allerdings nicht gerade in seiner besten Verfassung. Der Mix ist komisch, die Keys zu leise, ausgerechnet die, anderes zu laut, die Bässe dumpf und modrig. Morse ist nicht wirklich durchgehend gut bei Stimme, und so gut seine holländischen Kollegen sind, man vermisst einfach die hochkarätige Begleitcombo, die er sonst mit dabei hat.

Damit sei nichts, aber auch gar nichts Schlechtes über die Band gesagt. Die Leute sind gut und haben wirklich Power in den Fingern. Eine richtig tolle Ergänzung der Musik ist die Frauenstimme. Aber zum Beispiel Collin Leijenaar, der ist Collin Leijenaar, und als solcher klasse, aber halt nicht Mike Portnoy - und dafür kann er schließlich nichts. Na, ich weiß auch nicht. Vielleicht erwartet man einfach so viel von Morse, dass einem alles, was weniger als perfekt ist, ein wenig enttäuschend vorkommt? Denn Gravierendes auszusetzen gibt es nicht wirklich etwas - es ist nur einfach alles nicht so ganz großartig. Und vielleicht hat man einiges auch schon zu oft gehört. Ich weiß zum Beispiel gar nicht, in wievielen Voll- und Halb- und Studio- und Livefassungen ich "?" mittlerweile hab. Und so schön es ist, vielleicht hätten ja zwei davon gereicht.

Selber Schuld. Jemand sagte einmal, man könne nicht alles haben, Humbug, wir Neal-Morse-Fans können das locker widerlegen. Und so schwelgen wir halt auch hier, wenn es wieder heißt "And then after all, with our backs against the wall / We seek the temple of the living God." Wer sollte es uns mißgönnen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.11.2013
Letzte Änderung: 13.12.2013
Wertung: 10/15
Das in ähnlicher Aufmachung erschienene "Live Momentum" schneidet im direkten Vergleich besser ab.

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Neal Morse

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1999 Neal Morse 6.67 3
2000 Merry Christmas From The Morse Family 10.00 1
2001 It's Not Too Late 6.33 3
2003 The Transatlantic Demos 10.00 2
2003 Testimony 9.00 6
2004 One 10.80 6
2004 Testimony Live (DVD) 11.00 1
2005 ? 10.75 4
2006 Cover To Cover - 1
2006 Send the Fire - 1
2007 Sola Scriptura 7.33 7
2007 Songs From The Highway - 1
2007 ? Live 6.33 3
2008 Lifeline 7.40 5
2008 Sola Scriptura And Beyond (2DVD) 12.50 2
2011 Testimony two 10.33 3
2012 Momentum 11.33 3
2013 LIVE Momentum 11.00 1
2014 Songs From November - 2
2015 The Grand Experiment 9.67 3
2015 Morsefest 2014 10.50 2
2016 The Similitude Of A Dream 10.75 4
2016 Alive Again 10.00 2
2017 Morsefest 2015 12.00 2
2018 Life & Times - 1
2018 The Similitude Of A Dream Live In Tilburg 2017 11.50 2

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