Eve Future
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Wonder |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Thomas Klein |
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| Detlef Weinrich |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
La casa I
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2:53
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| 2. |
L'autre main
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3:32
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| 3. |
Rflectuum
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3:38
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| 4. |
Clockwerk
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2:01
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| 5. |
Circulus
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6:18
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| 6. |
Solaris
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3:51
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| 7. |
La casa II
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3:20
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| Gesamtlaufzeit | 25:33 |
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Rezensionen

Zwei Jahre hatten Kreidler in ihrem Studio gebastelt, als sie 2002 den Nachfolger von "Kreidler" präsentierten. Gerade mal 25 Minuten an Musik sind dabei herausgesprungen. Dafür ist "Eve Future" ein richtiges kleines Gesamtkunstwerk. Und in stilistischer Hinsicht hatte sich einiges getan.
Die CD steckt zwar in einer traditionellen durchsichtigen Plastikhülle, doch ist dieselbe direkt auf der Oberseite mit dem Coverbild bedruckt worden. Irgendwelches papierenes Beiwerk, ein Beiheft oder sonstige Einlagen gibt es nicht. Alle verfügbaren Informationen sind direkt von der CD abzulesen.
Sechs kurze Stücke gibt es auf "Eve Future" zu hören ("La Casa" ist zweigeteilt), die nur Teil des Ganzen sind. Detlef Weinrich erstellte nämlich zu jeder Nummer Kurzfilme, die dann bei Konzerten zusammen mit der Musik und weiteren Installationen präsentiert wurden. Das Video zu 'La Casa' schaffte es dabei sogar 2002 bis ins Finale einer der Preiskategorien der Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen. Im Sommer 2003 begaben sich Kreidler dann mit dem Programm zu einer vom Goethe-Institut organisierten Auftrittsreihe in Südostasien.
Eine Art von elektronischer Musik gibt es auch auf "Eve Future" zu hören. Allerdings hat diese eine ausgesprochen tanzartig-klassische Atmosphäre, wirkt kammermusikalisch, altertümlich barock einerseits, modern-elektronisch andererseits. Fast könnte man das klangliche Ergebnis als Kammerelektronik bezeichnen, wozu auch diverse Streicher-, Bläser- und Harfenklänge, bzw. elektronische Imitationen derselben, beitragen. Allzu viel hat Thomas Klein mit seiner Perkussion nicht zu tun, doch ab und an, vor allem in "L'autre Main" und "Reflectuum" kommt er doch zum Einsatz. Ansonsten sind hier flächige Elektroniksounds, Glockiges, Streicherartiges und allerlei weitere synthetischen Tastenklänge zu hören und eben die schon erwähnten Kammermusiktöne. "Clockwerk" besteht dagegen, dem Titel entsprechen, nur aus tickenden, tackernden und glockigen Klängen.
Barocke Kammerelektronik, minimalistisch-moderne Einflüsse (Glass, Nyman, Reich) und natürlich immer noch einige krautig-düsseldorfer Spuren vereinigen sich hier zu einem kurzweiligen, wenn auch eher leichtgewichtigen Ganzen. Ein wenig fehlt es der Musik an Tiefgang, wirkt das Ganze wie Filmmusik, was es ja auch im Grunde ist (siehe oben), fehlt es etwas an Ecken, Kanten, Tiefgang und natürlich der visuellen Komponente. Gut hören kann man das Ganze natürlich schon ... allerdings nicht zu oft!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
17.2.2012 |
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